Ich lese gern. Nicht viel, weil mir die Zeit dazu fehlt, aber regelmäßig. Hier werd ich die Bücher vorstellen, die ich zuletzt gelesen hab. Hauptsächlich die guten, aber vielleicht auch mal ein schlechtes zum Abschrecken.
Durch Klicken auf die Bücher kommst du zu Amazon.de, wo du mehr Informationen bekommst und das Buch bestellen kannst.
Übersicht: |
Eine Billion DollarMein zweites Buch von Andreas Eschbach. Jemand hat vor 500 Jahren ein bisschen Geld angelegt, aus welchem mit Zins und Zinseszins im Lauf der Zeit ein riesiges Vermögen wurde. Der Erbe, welcher plötzlich damit konfrontiert wird, versucht das beste aus dem Geld zu machen. Denn damit ist eine Prophezeiung verbunden, nach der der Besitzer des Geldes damit die verlorene Zukunft der Menschheit retten wird. Das Buch ist sehr interessant, auch (aber nicht nur) für BWL/VWL-Fans. Wie bei vielen anderen Büchern auch, fand ich das Ende jedoch ein wenig kurz geraten. |
|
ExponentialdriftHierbei handelt es sich um ein schriftstellerisches Experiment: Andreas Eschbach schrieb jede Woche für die FAZ ein Kapitel eines Fortsetzungsromans. Die Story entstand zeitnah unter Beeinflussung von aktuellen Ereignissen. Ich finde die Idee, die hinter der Handlung steckt, sehr interessant. Durch die recht kurzen Kapitel wird ein schnelles Erzähltempo hergestellt, das einem jedoch nicht zu schnell erscheint. Leider wurde das Experiment nach 42 Wochen beendet, so dass der Schluss der Geschichte sehr abrupt ist. Das Buch enthält außerdem eine Art "Making Of"-Bericht von Eschbach selbst. |
|
Otherland
![]() |
Otherland wird oft mit Herr der Ringe verglichen. Ich habe HdR nicht gelesen, aber ich finde der Vergleich passt.
Gar nicht so weit in der Zukunft verbringt ein Großteil der Menschheit seine Zeit im Netz, das zu einer virtuellen Realität ausgebaut wurde. Durch technisch hochentwickelte Interfaces werden alle Sinne darin angesprochen. Plötzlich passieren an verschiedenen Stellen der Erde seltsame Dinge: Kinder fallen in ein Art Koma und es scheint, als wäre ihr Geist in der virtuellen Realität gefangen. Mehrere Menschen machen sich unabhängig voneinander auf den Weg durch das Netz, um ihre Angehörigen und Freunde zu retten. Dabei stoßen sie auf ungeahnte Techniken, Verschwörungen, Freunde, Gefahren und ein riesiges Abenteuer.
Otherland besteht aus vier dicken Bänden, die ich auf englisch gelesen habe. Das und die Erzählweise machte es mir teilweise sehr mühsam. Dennoch war es immer spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und was dahinter steckt. Mit der Zeit fügen sich die einzelnen Erzählstränge zu einem ganzen zusammen. Wer Science Fiction und noch mehr Fantasy mag, muss auf jeden Fall Otherland lesen!
Otherland gibt es bei Amazon auf deutsch, auf englisch und als Hörbuch. Jetzt ware ich nur noch auf den Film. Allerdings wird das noch viele Jahre dauern, bis man diese Masse an Computereffekten bezahlbar umsetzen kann und bis sich jemand an solch ein Mammutprojekt rantraut.
Die Bibel nach BiffDie Geschichte von Jesus erzählt aus der Sicht seines besten Freundes Biff, die sich schon kannten, als Jesus als Kind versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken. Später opfert Biff sich sogar für dessen Frauenbekanntschaften, die Jesus nicht haben darf.
Eine interessante Info aus dem Buch: Das hebräische (?) Wort "Biff" bedeutet "Der der eine auf den Hinterkopf kriegt."
Ich fand das Buch richtig witzig und unterhaltsam geschrieben. |
|
Ein todsicherer Job
![]() |
Als Asher's Frau stirbt, ändert sich einiges in seinem Leben: Plötzlich ist er der Tod ... oder arbeitet für ihn. Er richtet eine Menge Unheil an und probiert gleichzeitig, die Welt zu retten.
Ein weiteres Buch von Christopher Moore, welches sehr locker und witzig geschrieben ist. Das besondere sind die irren Charaktere und ihre Sprüche: Betamännchen Asher, seine teuflisch freche Tochter, der sexuell verzweifelte Ray und Gruftibraut Lily, Todesbote und Schrank von einem Mann Minty Fresh, die lesbische Schwester, der Kaiser von San Francisco, Shampoo fressende Höllenhunde, die alles kochende asiatische Haushälterin und viele mehr.
Die Saga der Sieben Sonnen
![]() |
Bei der Saga der Sieben Sonnen handelt es sich wie der Name schon sagt, um eine Science-Fiction Saga von Kevin Anderson, der auch schon Star Wars Romane geschrieben hat.
Viel über die Handlung möchte ich nicht schreiben, da sie ziemlich umfangreich ist und ich nicht weiß wo ich anfangen und wo aufhören soll. Die Geschichte spielt in der Zukunft unserer Menschheit. Die Menschen haben sich im Weltraum ausgebreitet und dort Kolonien gegründet und andere Völker getroffen. Nun geraten sie mitten in einen gewaltigen Krieg, an dem sie nicht ganz unschuldig sind.
Die Saga wird aus (glaub ich) 7 Büchern bestehen, von denen im Moment erst 5 auf deutsch erschienen sind. Es gibt mehrere parallele Handlungsstränge die miteinander verknüpft sind, aber dennoch ist das ganze sehr einfach zu lesen, da die Kapitel sehr kurz gehalten sind und man dadurch ständig zwischen den Strängen wechselt. Ich finde die Reihe sehr unterhaltsam und verschlinge jedes Jahr einen weiteren Teil, sobald er in die Läden kommt. Allerdings kann ich mir vorstellen dass es ein wenig eintönig wäre, alle Bände am Stück zu lesen.
Die Bücher heißen:
1. Das Imperium
2. Der Sternenwald
3. Sonnenstürme
4. Gefallene Sonnen
5. Von Feuer und Nacht
6. Der Metallschwarm
7. Die Asche der Welten
Per Anhalter durch die GalaxisSpätestens seit dieser SciFi-Klassiker ins Kino gekommen ist, hat jeder schonmal davon gehört. Die Erde muss einer Hyperraum-Umgehungsstraße Platz machen und wird gesprengt. Macht aber nix, da sich Arthur Dent's Freund als Außerirdischer entpuppt, der ihn mit auf eine abenteuerliche Reise nimmt. Und immer mit dabei: Der Reiseführer. Das Buch hat einen sehr eigenwilligen, schrägen Humor. Dieser macht es so besonders. Wer gerne lacht, sollte sich also den Anhalter reinziehen.
Es handelt sich hierbei um eine fünfteilige Trilogie. Den zweiten Teil (Das Restaurant am Ende des Universums) fand ich schwach, der dritte (Das Leben, das Universum un der ganze Rest) war auch nicht viel besser, beim vierten (Mach's gut und danke für den Fisch) und fünften (Einmal Rupert und zurück) ging's wieder bergauf. Daher kann man ruhigen Gewissens auch nur den ersten Band lesen oder die weiteren als kleine Zwischendurchlektüre sehen. |
|
IlluminatiVon Dan Brown hat sicher jeder schonmal gehört in letzter Zeit. Mein erstes Buch von ihm war Illuminati: Der Papst ist gestorben und ein Nachfolger soll gewählt werden, doch es gibt eine Kardinalsentführung. Gleichzeitig wird ein hoher Wissenschaftler ermordet. Alles läuft zusammen bei einem alten Geheimbund. Das Buch ist von der ersten zur letzten Seite wahnsinnig spannend. Immer wenn man glaubt, alles durchschaut zu haben, wird man eines besseren belehrt.
Das Nachfolgebuch "Sakrileg" fand ich nicht ganz so gut. Es dreht sich um dieselbe Hauptperson und ist auch vom Stil her recht ähnlich. |
|
MeteorDie NASA findet tief im Eis einen Meteor, der Spuren von außerirdischem Leben beherbergt. Es werden Untersuchungen aller Art begonnen, doch eine Macht im Hintergrund versucht mit allen Mitteln, die Entdeckung zu verschleiern. Ich finde, Meteor kann locker mit Illuminati mithalten. Statt alten Geheimbünden und der Religion spielt hier jedoch die Naturwissenschaft eine größere Rolle. |
|
Der dritte ZwillingAuch ich hatte mal eine Phase, in der ich ein Buch von Ken Follett nach dem anderen gelesen habe. Mein erstes war Der dritte Zwilling: Im Rahmen ihrer Zwillingsforschungen trifft die Psychologin Jamie auf zwei Männer, die als Zwillinge sehr gegensätzlich sind. Als einer von ihnen als Mörder identifiziert wird, der er jedoch nicht zu sein scheint, taucht die Frage auf: Gibt es noch einen dritten Zwilling? Dieses Buch ist auf jeden Falls sehr empfehlenswert. Fast alle weiteren Bücher von Ken Follett, die ich gelesen habe, waren vom Verlauf der Handlung recht ähnlich, daher hat man irgendwann genug davon. Doch auch sie waren alle sehr unterhaltsam: Die Kinder von Eden, Die Leopardin, Das zweite Gedächtnis. |
|
Die Säulen der ErdeDas einzige Buch von Ken Follett, das sich von den anderen deutlich unterscheidet, ist der Klassiker Säulen der Erde. Es geht um die Geschichte eines jungen Mönchs und einem Baumeister und seiner Familie. Sie versuchen im England des zwölften Jahrhunderts das größte abendländische Bauwerk zu erstellen, während politische Intrigen ihnen das Leben schwer machen. Das Buch ist ein richtig dicker Wäscher und die Handlung zieht sich über einige Jahrzehnte hin. Und obwohl es recht historisch angehaucht ist, fand ich das Buch echt genial und hätte mir am Schluss gewünscht, dass manche Sachen noch auführlicher behandelt worden wären. Die Säulen der Erde ist ein echter Klassiker, den man gelesen haben muss. |
|
Weitere Bücher
Um diese Seite nicht zu unübersichtlich werden zu lassen, habe ich weitere, nicht ganz so spannende Bücherberichte ausgelagert... und zwar hierhin.

















